UNDERLINE - eine neue Ausstellungsplattform für unabhängige Kuratoren

UNDERLINE - eine innovative kuratorische Plattform und Ausstellung - war vom 12. bis 15. September im Museum of African Design (MOAD) in Johannesburg, Südafrika, zu sehen

In ihren eigenen Worten: „Die UNDERLINE-Show 2019 bot einer bemerkenswerten Gruppe unabhängiger Stimmen aus Südafrika und darüber hinaus eine Plattform.“ Dies ist nicht nur eine wahre Aussage, sondern UNDERLINE war auch ein Höhepunkt der „Kunstwoche“ - dass dies In diesem Jahr fanden zahlreiche Kunstveranstaltungen in der ganzen Stadt Johannesburg statt.

Warther Dixon, Die Doppeltür. ©KUNST AFRIKA/ Stephan Rheeder

UNDERLINE wurde von den unabhängigen Kuratoren Natasha Becker, Londi Modiko und Lara Kossef gegründet und war seinem Auftrag, unabhängige Stimmen in der zeitgenössischen Kunst zu unterstützen, treu und bot eine erfrischende Kehrseite des etablierten Marktangebots von FNB Art Joburg, der neu eingeführten LATITUDES Art Fair und SculptX .

Es gab eine umfangreiche Liste unterstützender Sponsoren und Partner, die ein Beweis für die Zusammenarbeit dieser Plattform ist, die in den Abschnitten CURATED, FEATURED, SITE, PERFORMANCE und CONVERSATIONS vorgestellt wurde. Der Kern der Ausstellung waren die 12 Projekte, die im gesamten Museum für afrikanisches Design in Maboneng im Bereich CURATED vorgestellt wurden und den Titel "WOMXN Underground", "Das ganze Universum ist voll", "Yenza Kwenzeke", "Familial Threads", "/" tragen. / Hui! Gaeb Wo sich Wolken sammeln ',' Portale ',' Johannesburg // Raum und Zeit fragmentieren ',' Die Zukunft vorwegnehmen ',' AMBUSH ',' Mittleres Zentrum ',' Die Rose, die aus Beton gewachsen ist 'und' Street View ' '.

T-Shirt von 'The Rose that Grew from Concrete', kuratiert von Black Chalk & Co.

"Die Rose, die aus Beton gewachsen ist" ist ein besonders engagiertes Projekt, das von Black Chalk & Co kuratiert wurde: Tinashe Mushakavanhu und Nontsikelelo Mutiti, die eine Show über den legendären simbabwischen Schriftsteller Dambudzo Marechera präsentierten, basierend auf den letzten fünf Jahren seines Lebens als Schriftsteller -tramp in Harare. Ein weiteres Highlight war Nthabiseng Mokoenas "The Whole Universe is Full", eine Gruppenausstellung mit Zeichnungen, Digitaldrucken und skulpturalen Installationen von Keneilwe Mokoena und Mmabatho Grace Mokalapa. Durch den Vergleich der Werke dieser beiden Künstler wirft die Ausstellung einen Blick nach außen auf die Weite des Kosmos und blickt nach innen auf das Phänomen der Existenz im Universum. Das Nebeneinander der Wandarbeiten der beiden Künstler war im Zusammenhang mit den skulpturalen Interventionen besonders interessant. CURATED wurde während der dreitägigen Veranstaltung durch ein dynamisches Programm aus Performances, Vorträgen und Sonderprojekten ergänzt.

"Das ganze Universum ist voll", kuratiert von Nthabiseng Mokoena.

Das PERFORMANCE-Programm wurde in Zusammenarbeit mit den Bag Factory Artists 'Studios präsentiert, in denen alle Kandidaten des renommierten David Koloane Award aus dem Jahr 2019 vorgestellt wurden. Gabelmesser, Insbesondere war eine bemerkenswerte Aufführung, bei der Benjamin Skinner einen Karren zog, auf dem Oupa Sibeko, der in einem großen runden Gusseisentopf saß, den Zuschauern Bargeld zuwarf, als die Aufführung durch die Menge ging. Das Stück wurde auch auf der FNB Art Joburg Messe aufgeführt.

Oupa Sibeko, Gabelmesser. Aufgeführt bei der FNB Art Joburg. ©KUNST AFRIKA/ Storm Simpson

CONVERSATIONS, unterstützt von der A4 Arts Foundation, war ein Ort, an dem praktische Erfahrungen und kritisches Engagement für die Kuratierungspraxis ausgetauscht und eine breite Palette von Rednern aus dem In- und Ausland vorgestellt wurden. FEATURED präsentierte Künstler und andere Projekte, während SITE eine Reihe von ortsspezifischen und interaktiven Werken lokaler und internationaler Künstler präsentierte.

Mit einer kombinierten lokalen und internationalen Erfahrung von mehr als 20 Jahren in der Welt der zeitgenössischen Kunst hat das All-Women-Team von UNDERLINE eine neue Plattform präsentiert, die nicht nur die kantigere Seite der Stadt umfasst, sondern sich auch gerechter mit der realen Demografie von befasst die Stadt.

KUNST AFRIKA freut sich auf die nächste Ausgabe dieser dringend benötigten Plattform.