April ist Tanzmonat bei Jozi Art: lab

Jozi Art: lab zeigt im April die Kunst des Tanzes.

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Aus der Pressemitteilung: „Eine spannende Tanzperformance ist die Ausstellung Floating Bodies der Künstler Katrin Wegemann und Itumeleng Mokgope. Zusätzlich wird ein zweitägiger Tanzworkshop von Fine Kwiatkowski und Willehad Grafenhorst durchgeführt. WAS: Am 7. April wird es eine Gedichtlesung von Charl Pierre Naudé geben. Nach der Lesung wird Naude zusammen mit Katrin Wegemann und jozi art: lab curator Indra Wussow das Konzept von Zeit und Raum in Kunst und Poesie diskutieren. WO: Kunst am Main, 260 Fox Street, Cnr Berea Street, Bezirk Maboneng WANN: 7. April 2011 ZEIT: 18 Uhr WAS: Tanzperformance Floating Bodies von Katrin Wegemann und Itumeleng Mokgope WO: Kunst am Main, 00 Fox Street, Cnr Berea Street, Bezirk Maboneng WANN: 260. April 14 ZEIT: 2011 Uhr In ihrer Ausstellung Floating Bodies präsentiert die deutsche Künstlerin Katrin Wegemann am 18. April 00 um 14 Uhr ihr neuestes Werk. Seit einiger Zeit experimentiert sie mit Luft als Material in ihrer Arbeit. In dieser performativen Skulptur schweben Körper durch den Raum. Für kurze Zeit entstehen Skulpturen, die sich voneinander unterscheiden und einzigartig sind. Eine Maschine erzeugt Seifenblasen. Diese luftigen Gegenstände sind skulpturale Luftkörper im Raum und können transparent oder farbig sein. Obwohl die Maschine elektronisch betrieben wird, ist die Ausgabe von Blasen immer individuell - sie sehen alle unterschiedlich aus. Der Prozess selbst kann nicht gesteuert werden. Auf diese Weise schafft der Künstler ein Gedicht aus Blasen, das sich in Zeit und Raum immer wieder neu schreibt. Wegemann wird die Aufführung mit Itumeleng Mokgope machen, zuvor Lead-Tänzer am South African Ballet Theatre (SABT) und Tanzlehrer. Wegemann erforscht natürliche Prozesse und visualisiert und materialisiert gezielt deren Dauer und Zeitrahmen. Mit ihren Objekten und Skulpturen definiert sie den Raum, in dem sie leben, neu und konzentriert sich auf ihre Choreografie in einem bestimmten Raum. Ihre performativen Skulpturen provozieren daher immer wieder eine Überprüfung unserer Reflexion über das Verhältnis von Bild und Zeit. Wegemann und Mokgope werden den Antagonismus von Schwerkraft und Schwerelosigkeit untersuchen. „Floating Bodies fragt, wie ein Körper natürliche Prozesse herausfordern und auf den Kopf stellen kann. Der tanzende Körper erobert den Raum und stört die schwebenden Körper von Katrin Wegemanns Installation. Der tanzende Körper wird durch diese Interaktion selbst Teil der Installation und definiert seinen skulpturalen Raum neu. Diese Skulptur wird sich von Natur aus ständig verändern und damit die Wahrnehmung der Tänzer von Zeit, innerem und äußerem Raum und Bewegung ständig in Frage stellen “, sagt Wegemann. WAS: Tanzworkshop von Tänzer Fine Kwiatkowski und Musiker Willehad Grafenhorst WO: Kunst am Main, 260 Fox Street, Cnr Berea Street, Distrikt Maboneng WANN: Samstag, 16. April 2011, 11 - 00 Uhr und Sonntag, 16. April 00, 17 - 2011 Uhr KOSTEN: R15 (ausgenommen Mittagessen und Erfrischungen) BUCH: Currents ist ein Tanzworkshop, der am 00. und 19. April 00 von Tänzer Fine Kwiatkowski und Musiker Willehad Grafenhorst durchgeführt wird. Currents ist ein sich ständig weiterentwickelndes Projekt dieses künstlerischen Duos. Der Workshop bietet allgemeine Informationen und Einblicke in die Arbeit von Kwiatkowski und ihr Konzept der interdisziplinären Zusammenarbeit. „Das Hauptaugenmerk wird darauf liegen, mit den Studenten an der Idee des Raums zu arbeiten, die für meine Arbeit von zentraler Bedeutung ist“, sagt Kwiatkowski. Die Schüler werden auf unterschiedliche Weise mit dem Raum konfrontiert; Der innere Raum, der sich im Körper des Tänzers befindet, den er immer in sich trägt, wird mit dem (äußeren) architektonischen Raum konfrontiert. „Dies wird sich wieder durch Musik, Bilder ändern und somit wird der Innenraum des Tänzers eine neue Orientierung finden. Andere Empfindungen werden wahrgenommen, die Bewegung verändert sich “, erklärt Kwiatkowski. jozi art: lab ist die Partnerorganisation der Sylt-Stiftung in Johannesburg auf der Insel Sylt. Es hat über 10 Jahre lang durch viele Projekte zur Entwicklung der Künste im südlichen und südlichen Afrika beigetragen. Es hat jetzt einen ständigen öffentlichen Veranstaltungsort in Arts on Main, Johannesburg. Der neue Raum wird ein Ausstellungsraum für Produktionsstücke und ein Zentrum für multidisziplinäres kulturelles Engagement sein. Die Sylt Foundation entwickelt und unterstützt interdisziplinäre Kunstprojekte mit Künstlern aus aller Welt. Viele Projekte werden als Kooperationen zwischen lokalen Künstlern und Künstlern aus dem Ausland initiiert, die nach Johannesburg eingeladen werden, um am Residenzprogramm der Stiftung teilzunehmen.