AA STORY Erster Do Okt.

Höhepunkte der ersten Donnerstage von ART AFRICA: Oktober 2015

As we’re sure you know by now, Erster Donnerstag’s is an event that takes place at the beginning of every month, stretching between two of South Africa’s major capitals; Johannesburg and Cape Town. The event aims to bring a multitude of artists, galleries and audiences together, creating a platform for artistic and cultural discussion. Due to the scope of the event it is almost impossible to be able to see and do everything, so here’s a list of exhibitions that KUNST AFRIKA ist am aufgeregtesten!
 

AA STORY Erster Do Okt.
 
 
KAPSTADT:
1. EBONY:Ebenholz
Zemba Luzamba, "Es ist was es ist"
 
Der Titel dieser Ausstellung "Es ist was es ist" erinnert an ein gewisses Maß an fatalistischer Sentimentalität. Sobald etwas existiert, existiert es. Was kannst du tun?  
 
Zemba Luzamba wurde in den 1970er Jahren in Lubumbashi, DRC, geboren und wuchs dort auf. Nach Abschluss der Schule zog er nach Sambia, um sein Studium am Evelyn Hone College für angewandte Kunst und Handel fortzusetzen. Aufgrund des grassierenden Bürgerkriegs in seiner Heimat entschloss sich der Künstler, nach Südafrika auszuwandern, wo er seit 2000 lebt und Kunst produziert. 
 
Luzambas Gemälde zeigen Menschen. Wer diese Leute sind, woher sie kommen und warum sie dort sind, ist unklar. Durch Komposition, Farbe und ein tiefes Verständnis der Körpersprache scheinen sich die Personas ständig mit etwas zu beschäftigen, das niemals vorhanden ist, aber angedeutet wird, so dass der Betrachter hinterfragen kann, was „es“ tatsächlich ist.
 
Adresse: 67 Loop Street
 
Weltkunst2. WorldArt:
Catherine Ochollas "Barfly"
 
Nach dem Erfolg ihrer vorherigen Ausstellung bei WorldArt, 'The Trip' (Oktober 2014), hat die in Kapstadt lebende Künstlerin Catherine Ocholla einen großen Teil ihrer Zeit damit verbracht, die Charaktere und Momente glücklicher Stunden in Bars in Kapstadt festzuhalten.
 
2014 zeigten Ochollas Gemälde eine Reihe vergänglicher Momente, die aus nächtlichen TV-Serienstills stammen. Diese Bilder, die von keiner Erzählung getrennt sind, versetzen den Betrachter in eine permanente Position, dazwischen zu sein, weder hier noch dort: „Für den Betrachter kann ich Bewegung und Interaktion dokumentieren. Aber in Wirklichkeit gibt es keine Reisen. Kontraste, zufällige Hintergründe und zufällige Arrangements entführen den Betrachter auf eine andere Reise “, sagt Ocholla.
 
Der Titel für ihr neues Werk "Barfly" bezieht sich auf Barbet Schroeders 1987 erschienene Biographie über das Leben des Dichters Charles Bukowski. Auf den ersten Blick funktionieren diese Bilder wie Porträts. Was an ihnen auffällt, ist die Fähigkeit des Künstlers, den Betrachter wieder vom Motiv zu distanzieren, so dass man anhalten und starren kann, um die Fliege an der Wand zu sein.
 
„Ich habe versucht, zufällige Momente in öffentlichen Bereichen zu isolieren, um den Betrachter absolut überall hin mitnehmen zu können. Das Schöne ist, dass jeder Betrachter beim Betrachten des gleichen Gemäldes eine andere Geschichte findet“, sagt Ocholla.
 
Adresse: 54 Church Street
 
MOMO3. Galerie MOMO:
Demo Tape
 
Die Galerie MOMO öffnet heute Abend ihre Türen mit einer vielfältigen Auswahl an Filmen und Performances. Während diese Medien weiter wachsen, liefert 'Demo Tape' einen Hinweis auf die poetische Wirksamkeit des Films als nuanciertes und mächtiges Ausdrucksmittel.
 
Die Filme werden in verschiedenen Räumen der Galerie mit Werken von Kurt Orderson, Christine Cronje, Amirah Tajdin, Roger Ballen und Maurice Mbikayi sowie Francois Knoetzes Aufführung von gezeigt Kap Mongo.
 
Diese Sammlung von Arbeiten, die sich mit Themen wie Verschwendung, Materialismus, Besessenheit, Gentrifizierung, kulturellen Vorurteilen und Ausbeutung befassen, wird im Verlauf der Ausstellung mit Sicherheit großes Interesse wecken.
 
Adresse: 170 Buitengracht Street, Oro Africa Gebäude
 
junges Blut4. Youngblood Gallery:
'Der Grund warum'
 
Diesen Monat präsentiert die YoungBlood Gallery ein neues Werk des CRATEcollective. Eine Gruppe versierter Straßenkünstler, bestehend aus Herrn Migo, Marti Lund und Skubalisto.
 
Street art’s accessibility to the everyman, its anonymity and its ability to transform the public environment has become a powerful tool for communication, raising questions about freedom of expression, communal responsibility and the right to inhabit. Using the galleries three stories as a site of investigation, ’The Reason Why’ seeks to explore the multiple narratives that surround urban spaces and marks the first collective appearance of their work within the Cape Town gallery environment.
 
Hier ist, einen Link zu ihrem vorherigen Verbundprojekt bei der Ism-Skism Residency in Clarens 2014 sowie eine teaser der Arbeit, die heute Abend gezeigt wird:
 
Adresse: 70-72 Bree Street
 
Michaelis5. Michaelis Gallaries:
'Fantastisch'
 
Curated by Nomusa Makhubu and Nkule Mabaso, ‘Fantastic’ is going into its final week. The exhibition draws inspiration from writers such as Ben Okri, bringing together video art and photographs that highlight the complex relationships these technologies have in the constructions and fantasies about ‘Africa’.
 
The exercise of power is related to the control of visibility/invisibility, deception and silence. ‘Fanastic’ helps us negotiate the imagination as a site for social practice, an idea emphasised by Okri in ‘Tales of Freedom’:
 
“The magician and politician have much in common: they both have to draw our attention away from what they are really doing.”
 
Zu den Künstlern gehören:
Jelili Atiku (NIG)
Dineo Bopape (SA)
Kudzanai Chiurai (ZIM)
Andrew Esiebo (NIG)
Milumbe Haimbe (ZAM)
Aida Muluneh (ETH)
Terence Nance (USA)
Tracey Rose (SA)
Zina Saro-Wiwa (UK / NIG)
Pamela Phatsimo Sunstrum (BWA)
 
Die Ausstellung läuft bis zum 09.
 
Adresse: Michaelis School of Fine Art, UCT Hiddingh Campus, 31-37 Orange St.
 
JOHANNESBURG:
 
Sie1. Wits Art Museum:
"Werk It!"
 
Brought to you by the Wits Art Museum, ‘Werk It!’ is a performance piece by Johannesburg based artist Kieron Jina. Following his performance at the FNB JoburgArtFair 2015 (titled ‘Exotic’ – in collaboration with the Kalashnikov Gallery),  ‘Werk It’ investigates the diversity of masculinity in Africa by sourcing material from the sex industry, African traditions and popular culture.
 
Diese Aufführung zielt darauf ab, eine Plattform für weitere Diskussionen und Forschungen zu den zunehmenden und engstirnigen Vorurteilen zu schaffen, die homophobe Einstellungen und politische Entscheidungen auf dem gesamten Kontinent betreffen.
 
Aus 8pm.
 
 
vierte Wand2. Vierte Wand: 
Vangi Gantsha, ‘Undressing in front of the window’
 
Fourthwall Books präsentiert eine neue Reihe von Arbeiten des gesprochenen Dichters Vangi Gantsho mit dem Titel "Ausziehen vor dem Fenster".
 
Vangi Gantsho is a poet, cultural activist and founder of the NO CAMP CHAIRS Poetry Picnics, held at the Union Buildings on the second Sunday of every month. She has participated in poetry events and festivals around the world, including Poetry Africa, the Word ‘n Sound Spoken Freedom Festival and the DMV Louder Than a Bomb Youth Poetry Festival.
 
Hier ist, ein Link zu Vangi Gantshos Auftritt bei POETRY AFRICA 2014.
 
Adresse: Fourthwall Books, 5 Norvic House, Reserve Street, Braamfontein
Uhrzeit: 6 für 6.30 Uhr