ABBILDUNG 3.B.

Künstlerreflexionen: Nathani Lüneburg über „Verlust“

Letzte Woche (7. August 2014), Kunst Südafrika zeigte Nathani Lüneburgs kreative Forschung, bestehend aus ihrer bevorstehenden DPhil Fine Art Ausstellung, Verlust, beim die UNISA Art Gallery in Pretoria.  The exhibition opens on Saturday 16 August 2014, and in anticipation of the opening, Lüneburg reflects on some of the works on show. 

ABBILDUNG 3.B. 
Nathani Lüneburg. Träume von zu Hause. (2009-2014). Standbild aus Videoanimation.
 
Die Videokunstwerke in Verlust werden in der Tat chronologisch erstellt: Die Stop-Frame-Technik, die die Kategorisierung von Tausenden von Bildern enthält, bedeutet fortlaufende Bewegung. Dies bedeutet, dass statische Zeichnungen nicht mehr als finalisierte Zeichen erkannt werden. Stattdessen die Zeichen, wie in gesehen Verlust, go through a process of being liquefied, shaped and altered throughout the movement of “lines and points”, colours and shapes. Gilles Deleuze establishes that the audio-visual image is moving matter that changes through time. Animation becomes what Deleuze describes as “the movement-image.” This signifies the strained characters in Verlust, die durch Bewegung geprägt sind, werden durch Verflüssigungseffekte ermöglicht. 
 
Die Kontinuität von Bewegung und Veränderung erzeugt Halluzinationen; eine Erfahrung der ursprünglichen Kontrolle, die die Plasmatik der Existenz außerhalb der für erzeugten Bilder bezeichnet Verlust. Die Halluzinationen vertreten in Verlust werden durch die halluzinogenen Farben reflektiert, die verwandelnde Kreaturen in einer imaginären Galaxie von Anomalien erzeugen. Tatsächlich wird die Realität verzerrt. Nach Sergei Eisenstein und Deleuze ist Animation ein Bild für sich. Diese Bilder bewegen sich durch Bewegung, wo die Zeit zur Periode wird. Folglich spiegelt sich in VerlustAlles in einer Animation ändert sich ständig.
 
FIg4 Wither
Abbildung 4: Nathani Lüneburg. welken. (2011-2014). Standbild aus Videoanimation.
 
Verlust erzeugt auch Bewegungsbilder durch Zeichnungen - Tausende von digital gemalten Illustrationen sind grundsätzlich destruktiv und hinterlassen daher nach dem Löschen immer eine Ablagerung von Spuren. Dies macht den Verlauf des Zeichenprozesses selbst sichtbar. Stop-Frame-Animation erzeugt eine nichtlineare Interaktivität der Nachahmung zwischen der Animation und dem Betrachter. In Videokunstwerken wie Von zu Hause träumen (2008-2014) und Träume von diesen Dingen, die ich fürchte (2008-2014), zwei der letzten projizierten Videokunstwerke, in denen sie zu sehen sind VerlustZweidimensionale Zeichnungen erzeugen eine Nachahmung der Realität durch die realistische Art und Weise, wie ich mich selbst zeichne.
Der Realismus wird durch die Bewegung, das Timing und die Schnittstellen zwischen Traumwelt und Realität, die Dramatisierung und Übertreibung von Gesichtsausdrücken und die Fremdartigkeit der Kreaturen als verzerrt dargestellt. Diese verzerrten Darstellungen in der Videokunst spiegeln die Postulation von Ulric Neisser und Nicole Harsch wider, dass Erinnerungen an traumatische Ereignisse wahrscheinlich verzerrt und aufgelöst werden. Diese Kunstwerke stellen mich im Schlaf vor, bedeckt unter einer weißen Bettdecke mit Blumenmuster Träume von zu Hause;; und auf einer weißen Couch sitzen Ich fürchte von diesen Dingen, die ich fürchte.
 
At first, in both animations, my breathing seems regular. However, as my surroundings slowly change, my breathing starts to resemble gasping. I enter a state of sleep – a space in my unconscious – where creatures start to form and morph. Magical forests appear from what seems to be innocent representations of giraffes, forests, mermaids and a dog and these then quickly turn into demonic-shaped beings. In Von zu Hause träumenMein Gesichtsausdruck verzerrt sich und Unbehagen tritt auf, wenn sich die ängstlichen Wesen weiterentwickeln. Diese Kreaturen bedeuten eine traumatische Erinnerung, auf die nur mein Unbewusstes zugreifen kann und die dem Betrachter daher nicht offenbart werden kann. Ein traumatischer Vorfall wird durch ein Symbol der Angst maskiert. Es ist offensichtlich, dass das traumatische Gedächtnis das Ereignis nicht so genau widerspiegelt, wie es passiert ist. Stattdessen wird die Veranstaltung als erschreckend und böse dargestellt. Die visuelle Angst wird durch den bedrohlichen Soundtrack und die übertriebene Boshaftigkeit der Kreaturen in beiden Videoanimationen verstärkt.
 
Abb. 3 Yirotsih
Abbildung 3: Nathani Lüneburg. Yirotsih & Yromem’s galaxy of impossibilities 5. (2011-2014). Standbild aus Videoanimation.