Benji Liebmann bei Marta Moriarty

Benji Liebmann (1953) lives and works in the Cradle of Humanity. In this territory located northwest of Johannesburg and designated World Heritage by Unesco, Liebmann is the founder and director of NIROX, a multidisciplinary non-profit artistic institution that has a residence for artists and a large sculptural park. In Nirox concerts are also held, theatre plays and multiple parallel performance activities are presented.

Ganz Afrika weiß, dass Benji Liebmann ein großer Förderer der Künste ist, aber sie wissen nicht, dass er auch ein großer Künstler, ein heimlicher Schöpfer ist. Die Galerie ist geehrt und sehr stolz darauf, dass Liebmann seine Arbeiten in ihrem Kunstfenster zeigen wird.

Benji Liebmann working on his piece for the Art Window. All images courtesy of the artist & Marta Moriarty.

Von großer technischer Virtuosität ist es eine traumhafte und detaillierte Figuration, die eine sinnliche Mystik der kraftvollen Vereinigung mit der Natur vermittelt. Seine Zeichnungen stellen eine fast greifbare Präsenz dar, die über den physischen Ausdruck hinausgeht.

In den eigenen Worten der Künstler:

Das Schreiben eines Textes über ein Kunstwerk ist wahrscheinlich eher irreführend als hilfreich, da ich im rationalen Sinne wenig weiß, was erforderlich ist, um kohärent zu schreiben, was das Ergebnis bedeutet oder wie ich dorthin gekommen bin. Ich kann darauf zurückblicken, wie es ein Fremder könnte. Und ich kann mich an Momente und Besonderheiten erinnern.

It came together over 6 months starting its life as a contemplation of a large piece of paper cut roughly to the size of Marta’s window. It has grown and shrunk with marks and their erasure day by day. It has sometimes disappointed me and more often exulted me. This depends a lot on the prevailing mood…and the light. It is in some ways a reflection on light; and how this alters our perception of things.

Benji Liebmann’s studio.

After thinking at a stage that I had completed it, I had it photographed for the book, only to find myself return. The branches bottom left came out of that…and then again it became emptier… It is rather botanical, I would say. But that too comes and goes. It comes together and it falls apart all at the same time.

Endlich ist es ein Triptychon geworden. Ich hoffe, es dient dazu, jemanden (nur einer ist genug) an einen Ort zu bringen, der nicht an Vernunft und konkrete Erfahrung gebunden ist, sondern diese als Werkzeuge nutzt, um andere Möglichkeiten für das Verständnis zu eröffnen. Materialität als Tor zum Sein akzeptieren.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
info@martamoriarty.com
www.martamoriarty.com