Aufruf zur Teilnahme: „Gebet: Johannesburg“

Für seine bevorstehende Einzelausstellung produziert der Johannesburg Art Galelry (JAG) -Künstler James Webb eine Johannesburg-spezifische Ausgabe seiner Arbeit „Prayer“, eine Installation, in der Tonaufnahmen von Gebeten verschiedener religiöser Gruppen gleichzeitig in einer einzigen Umgebung gespielt werden.

Das Projekt ist gemeinschaftsorientiert und versucht, Verbindungen zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften in der Gastgeberstadt herzustellen und die Öffentlichkeit für verschiedene Ideen religiöser Hingabe und Kommunikation zu begeistern. Webb bittet um Kontakt zu möglichst vielen Glaubensgruppen in Johannesburg und lädt Mitglieder der Öffentlichkeit, die religiösen oder spirituellen Gruppen angehören, zur Teilnahme an dem Projekt ein. Die Johannesburg-Ausgabe von „Prayer“ wird von der Johannesburg Art Gallery und der Johannesburg Art Gallery unterstützt Goethe-Institut. Das Projekt begann 1999, als Webb, ein Absolvent der Religionswissenschaft an der Universität von Kapstadt, nach einem Mittel suchte, um alle religiösen Gruppen zu entdecken, die in seiner Heimatstadt Kapstadt existieren. Webb begann, die vielen Tempel, Moscheen und Kirchen im Großraum Kapstadt zu besuchen und arbeitete mit ihnen zusammen, um Audioaufnahmen von Vokalanbetungen zu machen. Das daraus resultierende Projekt brachte viele Glaubensrichtungen Kapstadts in einer Installation in der Iziko South African National Gallery für die Ausstellung Decade of Democracy 2004 zusammen.

Seitdem hat das Projekt internationale Anerkennung gefunden und stadtspezifische Versionen von „Prayer“ wurden in Bergen (Norwegen), Birmingham (Großbritannien), Kopenhagen (Dänemark), Huddersfield (Großbritannien) und Nottingham (Großbritannien) vorgestellt. Es sind auch Pläne für Versionen in Amsterdam und New York im Gange, die jeweils Ausdrucksformen der Anbetung nur aus dieser Stadt verwenden.

Interessierte Teilnehmer werden gebeten, zusammenzuarbeiten, indem sie Webb erlauben, Gebete, Hymnen oder Lesungen aufzuzeichnen, die ihre religiösen Überzeugungen zum Ausdruck bringen. Das Gebet kann ein rezitierter Text oder ein unzeitgemäßes Stück sein und sollte nur vokal sein (keine Musikinstrumente). Alle Sprachen und Ausdrucksstile sind willkommen, und die Aufnahmen werden an Orten durchgeführt, die von den Teilnehmern bevorzugt werden.

Aufgezeichnete Gebete werden in keiner Weise geändert. Die Aufnahmen werden auf Audio-Lautsprechern in der Galerie präsentiert, wobei die Teilnehmer und ihre Glaubensrichtungen vollständig akkreditiert werden und in einem Text an der Wand der Galerie präsentiert werden. Jeder Audio-Sprecher spielt ein separates, individuelles Gebet, das dem Publikum die Möglichkeit gibt, den Raum zu erkunden und entweder alle Stimmen als einheitliche Gruppe zu hören oder sich auf einen bestimmten Sprecher zu konzentrieren. Im Ausstellungsraum „Prayer“ gibt es keine Bilder. Die Essenz der Arbeit ist lehrreich und friedlich und schafft eine spirituell bewegende Erfahrung, da die Zuschauer in der Lage sind, die Gebete der Stadt auf respektvolle Weise zu hören und zu teilen. Die Ausstellung ist für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich und verspricht ein bereicherndes Erlebnis für die Besucher.

Wenn Sie an einer Teilnahme interessiert sind oder bei der Kontaktaufnahme mit verschiedenen Glaubensgruppen und potenziellen Teilnehmern behilflich sein können, wenden Sie sich bitte an Pauline Theart unter 0769096231 oder an