HIFA startet diese Woche in Harare

Das 2012 Harare International Festival (HIFA) der Künste startete gestern Abend mit einer aufwändigen Eröffnungszeremonie auf dem etwas exklusiven Gelände des Festivals. Das Festival bietet ein umfangreiches Programm mit Musik, Theater und Tanz sowie ein kleines Programm für visuelle Kunst und ist ein Highlight im Kalender der simbabwischen Kunstszene.

Das 2012 Harare International Festival (HIFA) der Künste startete gestern Abend mit einer aufwändigen Eröffnungszeremonie auf dem etwas exklusiven Gelände des Festivals. Das Festival bietet ein umfangreiches Programm
Die HIFA wurde 1999 vom simbabwischen Expat Manuel Bagorro gegründet und hat die politischen und finanziellen Turbulenzen des Landes dank erheblicher ausländischer Unterstützung überstanden und Unterstützung durch die simbabwische Regierung. Trotz dieser Verbindungen, die von internationalen Künstlern und Organisationen kritisiert wurden, ist die HIFA eine Lebensader für eine Kunstszene, die sonst fast vollständig vom Rest der Welt isoliert wäre.

Das diesjährige Programm umfasst unter anderem musikalische Darbietungen von Ismael Lo, Tumi und dem Band Oliver Mtukudzi. Das Programm für visuelle Künste findet in der simbabwischen Nationalgalerie in Harare statt und zeigt eine Ausstellung mit Meisterwerken aus der Sammlung traditioneller afrikanischer Skulpturen der Galerie.
mit dem Titel Objects of Mediation und eine Gruppenausstellung zeitgenössischer Kunst, kuratiert von Regisseur Raphael Chikukwa. Letzterer trägt den unansehnlichen Titel UNEVENNESS: Befragung der dominierenden und dominierten Beziehungen auf der Grundlage verschiedener Kulturen, Religionen und Geschichten und enthält Werke von Tafadzwa Gweta (Simbabwe), Israel, Israel (Simbabwe), Samba Fall (Senegal / Norwegen). Mohau Modisakeng (Südafrika),
Themba Shibase (Südafrika) und Michelle Mathison (Simbabwe / Südafrika).