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“Public Intimacy: Art and Other Acts in South Africa” presented by SFMOMA and YBCA

Eine gemeinsame Ausstellung mit 25 in Südafrika ansässigen Künstlern und Kollektiven, darunter David Goldblatt, Zanele Muholi, Santu Mofokeng, Athi-Patra Ruga und William Kentridge.

 
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Athi-Patra Ruga, Die zukünftigen weißen Frauen von Azania, 2012; durchgeführt als Teil von Performa Obscura in Zusammenarbeit mit Mikhael Subotzky; in Auftrag gegeben für die Ausstellung Making Way, Grahamstown, Südafrika; Foto: Ruth Simboa, mit freundlicher Genehmigung von Athi-Patra Ruga und WHATIFTHEWORLD.
 
Jointly organized by the San Francisco Museum of Modern Art (SFMOMA) and Yerba Buena Center for the Arts (YBCA), “Public Intimacy: Art and Other Ordinary Acts in South Africa” brings together 25 artists and collectives who disrupt expected images of a country known through its apartheid history. The exhibition features an arc of artists who look to the intimate encounters of daily life to express the poetics and politics of the “ordinary act,” with work primarily from the last five years as well as photographic works that figure as historical precedents. On view at YBCA February 21 through June 29, 2014, Public Intimacy presents more than 200 works in a wide range of mediums, many of them making U.S. or West Coast debuts.
 
Die drei Kuratoren der Ausstellung - Betti-Sue Hertz, Direktorin für Bildende Kunst bei YBCA; Frank Smigiel, stellvertretender Kurator für öffentliche Programme bei SFMOMA; Dominic Willsdon, Leanne und George Roberts, Kurator für Bildung und öffentliche Programme bei SFMOMA, entwickelten die Show nach Besuchen in Südafrika, wo sie sich mit Künstlern, Kuratoren und Kritikern trafen. Die Ausstellung - und eine Begleitpublikation, die im Herbst 2014 veröffentlicht werden soll - ist aus dieser Forschung hervorgegangen.
"Obwohl die politische Geschichte Südafrikas für diese Künstler von entscheidender Bedeutung ist und für das Verständnis ihrer Arbeit wichtig ist, bietet Public Intimacy eine subtilere Sicht auf das Land durch persönliche Momente", sagte Hertz. "Es widerspricht den Erwartungen, die kleineren Gesten aufzudecken und zu beleuchten, wie sich der soziale Kontext auf Künstler ausgewirkt hat und wie sie arbeiten."
 
"Das bekannte Bild des heutigen Südafrika als Ort des Aufruhrs ist natürlich nicht die ganze Geschichte", fügte Willsdon hinzu. "Die Kunst in dieser Ausstellung zeigt erneut, wie diese gewalttätigen Vorfälle in den weiteren Bereich menschlicher Interaktionen passen - eine Möglichkeit, das öffentliche Leben dort in einem komplexeren Licht darzustellen."
 
"Ein weiterer zentraler Aspekt der Ausstellung ist die Live-Performance", sagte Smigiel. "Drei große Live-Werke werden sich sowohl innerhalb als auch außerhalb des Galeriekontexts entfalten und eine Möglichkeit bieten, San Francisco durch die Linse dessen, was Künstler in Südafrika produzieren, zu positionieren und neu zu gestalten."
 
Public Intimacy ist Teil der gemeinsamen Museumsausstellungen von SFMOMA und der umfangreichen Off-Site-Programmierung, die stattfinden, während das Gebäude bis Anfang 2016 wegen Erweiterungsarbeiten vorübergehend geschlossen ist. Als Nachbarn auf der anderen Straßenseite in San Francisco haben sich YBCA und SFMOMA in der Vergangenheit bei verschiedenen Aufführungen zusammengetan und Ausstellungsprojekte, aber Public Intimacy ist die bislang tiefste Zusammenarbeit gemeinsamer Interessen zwischen den beiden Institutionen. Es vereint auch den Ansatz von SFMOMA zur Kuratierung von Live-Kunst und das multidisziplinäre Interesse von YBCA an Ausstellungen, sozialer Praxis und Performances.
Public Intimacy präsentiert:
Photography by Ian Berry, Ernest Cole, David Goldblatt, Terry Kurgan, Sabelo Mlangeni, Santu Mofokeng, Billy Monk, Zanele Muholi, Lindeka Qampi, Jo Ractliffe, and Mikhael Subotzky & Patrick Waterhouse
Videoarbeiten von William Kentridge, Donna Kukama, Anthea Moys und Berni Searle
Gemälde und Skulpturen von Nicholas Hlobo und Penny Siopis
Puppenspiel von Handspring Puppet Company
Veröffentlichungen, Drucke, grafische Arbeiten und öffentliche Interventionen von Chimurenga, ijusi (Garth Walker), Anton Kannemeyer und Cameron Platter
Aufführungen von Athi-Patra Ruga, Kemang Wa Lehulere und Sello Pesa und Vaughn Sadie mit dem Ntsoana Contemporary Dance Theatre
 
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