Residency mit Pro Helvetia Johannesburg überdenken

In der südafrikanischen Region wie in den meisten anderen Teilen der Welt wurden kulturelle Ereignisse vorübergehend unterbrochen oder in virtuellen Formaten umgestaltet. Ebenso entsteht unser Programm aus diesem Moment der Stasis, da wir eng mit Partnern und Künstlern zusammenarbeiten, um verschobene Projekte zu planen, neu zu konfigurieren und neu zu planen.

In Anbetracht dieses Moments stellen wir relevante Fragen darüber, was eine Residenz im aktuellen Kontext ist und sein kann. Im Dialog mit den anderen internationalen Büros von Pro Helvetia haben wir eine Option für die „Home Residency“ für Künstler entwickelt, die zwischen April und Juli ihre Residencies absolvieren sollen. Während „zu Hause bleiben“ als vorübergehende Bedingung verstanden wird, wirft es Fragen zu den allgemeineren Annahmen auf, die den Residenzen zugrunde liegen. In den kommenden Monaten werden wir zuhören, lernen und über die Auswirkungen nachdenken, wie wir in Zukunft über Residenzen denken und sie unterstützen.

Aus diesem Grund hat der in Kapstadt lebende Künstler Mitchell Gilbert Messina eine respektlose Videoserie aus einer einjährigen „digitalen Residenz“ in unserem Programm erstellt. In der 10-teiligen Serie, die wöchentlich veröffentlicht wird, betrachtet er spekulative Residenzmodelle, die von Schweizer und regionalen Künstlern aus unserem Netzwerk vorgeschlagen wurden.

Während sich die Dinge äußerlich zurückhalten oder in Zeitlupe weiterentwickeln, beschleunigen sich Ideen und Diskussionen darüber, wie wir vorankommen können, während wir mit unseren Partnern zusammenarbeiten, um eine neue und bereicherte Realität für den internationalen künstlerischen Austausch und die Zusammenarbeit nach COVID-19 zu schaffen.

Was für eine Residenz? ist eine Videoserie mit zehn Folgen über hypothetische Residenzen, wie sie aussehen könnten und was sie sein können. Jede wöchentliche Folge wurde von Mitchell Gilbert Messina in Zusammenarbeit mit Künstlern aus dem Programm von Pro Helvetia Johannesburg erstellt. Sie enthält ein vorgeschlagenes Artist-in-Residence-Modell und packt innerhalb einer Minute die umfassenderen Implikationen, Themen und Logistik aus.

Folge Eins: Eine Einführung

In dieser Folge stellt Mitchell die Serie vor, indem er seinen ersten Anstoß zur Erforschung von Residenzmodellen erläutert: Seine Unsicherheit darüber, ob er in einer offiziellen Pro Helvetia-Residenz war oder nicht.

Folge Zwei: Reisen ins Ausland mit Rudi van der Merwe

Rudi van der Merwe schlägt eine Residenz vor, in der der Künstler seinen Weg zum Hosting-Ziel wagen und tauschen muss, was die umfassendere Frage der Bewegungsfreiheit aufwirft.

Folge Drei: Handelsplätze mit Sarah Elena Müller

Sarah Elena Müller schlägt eine Residenz vor, in der ein Künstler das Leben mit einem anderen tauscht und das Thema Autorenschaft und die Vorteile der Aufgabe der Kontrolle anspricht.