Wits Art Museum eröffnet

Nach dreijähriger Bauzeit und mehreren weiteren Planungs- und Spendenaktionen wird das neue Wits Art Museum (WAM) an der Wits University in Johannesburg im Mai der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Eröffnungsausstellung mit dem Titel WAM! Seeing Stars, Vorschau auf geladene Gäste am 9. und 10. Mai, Türen öffnen sich am 19. Mai für die Öffentlichkeit.

Das Museum befindet sich an der Ecke der Jan Smuts Avenue und der Jorrissen Street in Braamfontein neben der Wits School of the Arts und verfügt über eine Fläche von 5000 Quadratmetern für Ausstellungen sowie Klima- und Lichtsteuerung, was den internationalen Museumsstandards für Naturschutz entspricht. Darüber hinaus verfügt das Museum über die größten Wandflächen aller öffentlichen Kunstinstitutionen des Landes.

Früher als Wits Art Galleries bekannt, beherbergt WAM wichtige Sammlungen zeitgenössischer und historischer afrikanischer Kunst. Die erste Sammlung entstand aus der kleinen Lehrsammlung, die Anfang der 1950er Jahre von den Wits-Professoren Heather Martienssen und John Fassler mit einem kleinen Stipendium des Universitätsrates initiiert wurde. Die Sammlung wurde über Jahrzehnte aufgebaut und umfasst heute über 9 000 Kunstwerke aus dem gesamten Kontinent.

Wits Art Galleries war die erste Sammlungsinstitution, die klassische afrikanische Kunst in ihren Bestand aufgenommen hat. 1978 wurde diese Spezialsammlung mit einer großzügigen Spende von Werken des Sammlers Vittorino Meneghell gegründet. 1979 gründeten Wits und die Standard Bank die Standard Bank African Art Collection in Wits, die durch einen jährlichen Kaufzuschuss der Standard Bank finanziert wurde.

Previously, the Wits Art Galleries collection was housed in the Gertrude Posel Gallery, which closed in 2002 to make way for a student cafeteria. Following the closure of the Posel Gallery, the university’s valuable collections were stored in a makeshift basement space, susceptible to flooding from the university’s plumbing system. No display space was available to the collection. The opening of WAM sees the relocation of the collection to an appropriate storage facility, with ample space for display.

WAM! Seeing Stars comprises a selection of highlights from the Wits collection, and features important contemporary artworks as well as many works from the museum’s classical African art collection.

Der Zugang zu WAM ist für die Öffentlichkeit nicht kostenlos, ein Faktor, zu dem die WAM-Kuratoren Julia Charlton und Fiona Rankin-Smith noch Alternativen in Betracht ziehen. Der Eintritt beträgt R50 für Erwachsene, R40 für Rentner und ist für Studenten und Wits-Mitarbeiter kostenlos.